
1
Brinkmann, F., Weber, J., Heidemann, E., Hehl, A., Camara, M.: Integration der klinischen Tumordokumentation in die Klinik am Onkologischen Schwerpunkt Stuttgart. in: Dudeck, J. (Ed.): Integration der Tumordokumentation in Klinik und Praxis. 1991, Ferber'sche Universitätsbuchhandlung, Gießen, 109-117.
2
Ellsässer, K.-H., Hepperle, G., Hönicke, E., Offenhäuser, K.-H.: Datenpräsentation und Verlaufsdarstellung im Arztbrief und am Bildschirm. in: Möhr, J.R., Köhler, C.O. (Eds): Datenpräsentation. 1979, Springer, Berlin u.a., 177-185.
3
Ellsässer, K.-H., Hönicke, E., Köhler, C.O., Offenhäuser, K.-H., Vogt-Moykopf, I.: Instruction Concept in the System KRAZTUR. in: Lindberg, D.A.B., Kaihara, S. (Eds): Medinfo 80. 1980, North-Holland, Amsterdam u.a., 867-870.
4
Ellsässer, K.-H., Hönicke, E., Offenhäuser, K.-H.: KRAZTUR - Feinkonzept und Jahresbericht. 1977, Heidelberg, Krankenhaus Rohrbach, Projekt DVM 311, Report.
5
Giere, W.: Zur Erfassung und Verarbeitung medizinischer Daten mittels Computer (I.) Ein Datenerfassungs- und Speicherprogramm (DUSP) zur Dokumentation von Krankengeschichten. Meth. Inform. Med., 8, 11-19, 1969.
6
Giere, W.: BAIK, Befunddokumentation und Arztbriefschreibung im Krankenhaus. Wiesbaden, Media Verlag, 1986.
7
Klein, F.: Standardized Medical Examination Using Electronic Data Management: 10 Years Experiences with Quality Assurance at Traunstein Community Hospital. in: Waegemann, P. (Ed.): Towards an Electronic Patient Record - Twelfth International Symposium on the Creation of Electronic Health Record System and Global Conference on Patient Cards. 1996, MRI, Newton, Mass., 554-557.
8
Lippold, A., Hugel, G., Lüke, K.: Das Hornheider Dokumentationssystem wird auf KRAZTUR umgestellt. PMD, 3, 42-46, 1983.
9
Wolters, E.: Ein datengesteuertes System für medizinische Anwendungen (DADIMOPS). 1976, Hannover, Fachbereich Medizinische Informatik, Medizinische Hochschule Hannover, Habilarbeit.
Generatorsystem
Giere entwickelte 1969 als erster einen Generator für die Erfassung und Verarbeitung medizinischer Daten (Datenerfassungs- Und SpeicherProgramm (DUSP/DUTAB)) zur Dokumentation von Krankengeschichten. Es erlaubte die Eingabe eines beliebigen Textes mit variabler Wortlänge unter Berücksichtigung einer Prüfung auf Fehler Die Speicherung geschah mittels Lochstreifen, eine schnelle Wiederauffindbarkeit der Daten wurde gewährleistet [5]. Giere hatte dieses System derart weiterentwickelt, dass es mit Recht heute als Krankenhaus-Informationssystem (KIS) bezeichnet werden kann.
Zwei andere Arten von Generatoren sind ein wenig später (1976) von Wolters (DADIMOPS) an der Medizinischen Hochschule Hannover [9] und (1977) von Ellsässer in Heidelberg (KRAZTUR) in der Thoraxklinik Rohrbach (in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum) [3, 4] entwickelt worden. Das System KRAZTUR läuft auch heute noch in verschiedenen Krankenhäusern für verschiedene Aufgaben, die z.B. vom Krebsregister am OSP Stuttgart [1] bis zum KIS im Krankenhaus in Traunstein [7] und dem KIS in der Universitätshautklinik in Hornheide (Münster) [8] reichen.
Giere hat das System DUSP/DUTAB später durch ein Befund- und Arztbriefschreibungssystem BAIK ergänzt [6]. In KRAZTUR waren diese Funktionen von Beginn an enthalten [2]. Beide Systeme waren und sind echte Textgeneratoren, sie haben nichts gemein mit der üblichen Microsoft Textbaustein-Philosophie.
←Zurück←
